Vita für Fernseh- & Filmschaffende
Vita auf zwei Din à 4 Seiten (Stand: 11 / 2011)

Vita für Theatermacher
Vita auf acht Din à 4 Seiten (Stand: 11 / 2011)

Vita für Kulturvereine / Veranstalter
Vita auf einer Din à 4 Seite (Stand: 11 / 2011)

Im Folgenden stelle ich mich sehr ausführlich vor...
Viel Spaß beim Lesen!
Schul- und Berufsausbildung
Geboren am 09.03.1969 in Berlin, Grunewald
Aufgewachsen in Tutzing am Starnberger See
Eltern
Wladimir Netschajew (*1916 in St. Petersburg, † 1988 in Tutzing) Uta Netschajew, geb. Claudius (*1930 in Naumburg / Saale)
1975 bis 1979
Volksschule Tutzing
1979 bis 1987
Neusprachliches Gymnasium Tutzing
1988 bis 1991
Neue Münchner Schauspielschule (Ali Wunsch-König)
  Hier geht's zur Neuen Münchner Schauspielschule,
die seit 2008 von Erica Prahl weitergeführt wird.
1991
Paritätische Bühnenreifeprüfung
Die ersten 12 Berufsjahre (1990 - 2002)
Theater & Film
Ich begann - noch während der Ausbildung - 1990 meine Karriere als Schauspieler. Wichtigste Stationen waren Verona (Theatro Laboratorio), Wien (Künstlerhaus), Würzburg (Stadt- theater) und München (Volkstheater, Ruth Drexel). Daneben spielte ich in zahlreichen TV-Produktionen mit (in Serien wie „Derrick“ und „Verkehrsgericht“, aber auch in Fernsehfilmen von Sigi Rothemund oder Norbert Kückelmann).
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Erste Inszenierungen & Eigene Projekte
Ab 1998 wechselte ich immer mehr ins Regiefach und inszenierte für verschiedene Bühnen Theaterstücke und Opern. Von 1998 bis 2005 gab ich in Ergänzung meiner Schauspiel- und Regietätigkeiten auch Unterricht an der Neuen Münchner Schauspielschule, wo ich ja selber meine Ausbildung absolviert hatte. Gleichzeitig begann ich, das Management meiner eigenen Theaterprojekte mit der eigenen Agentur pro arte München in die Hand zu nehmen.
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Die eigene Hörbuch-Edition
2002 gründete ich den Hörbuchverlag pro art tonlabor, um den verschiedenen CD-Aufnahmen meiner literarischen Projekte ein einheitliches Gesicht zu geben.
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  HIer kommen Sie zur Website meines Hörbuch-Verlages!
Zwischen Kunst und Management (2002 bis 2004)
Dießen am Ammersee
In Dießen am Ammersee, wo ich von 2002 bis 2004 zuhause war, prägte ich innerhalb kurzer Zeit durch ungewöhnliche Aktionen die dortige Kulturszene, z.B. mit einer 8-stündigen Lesung von Jerofejews "Reise nach Petuschki" in einem zum Abbruch freigegebenen Seminargebäude, welches letztlich dadurch erhalten blieb und heute als „Blaues Haus“ in der Marktgemeinde und im Landkreis bekannt ist.
2003 gründete ich zusammen mit anderen ansässigen Künstlern in Kooperation mit der Marktgemeinde das Atelierhaus "k7".
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  Hier geht es zum Kulturforum Dießen ("Blaues Haus")!
  Das alte Krankenhaus, das wir zum "k7" erklärten, heißt heute "Gewerkhaus Dießen". Hier geht's zur Website!
Gründung des Feldafinger Vereins "Jazz am See e.V."
Im Sommer 2003 gründete ich zusammen mit dem Feldafinger Bürgermeister den Verein „Jazz am See“ und fungierte zwei Jahre lang als Erster Vorsitzender.
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  Hier geht es zu Jazz am See e.V.!
Wer hören will, kann fühlen … (SCHAUSPIELER LESEN!)
2003 initiierte ich Münchens erstes Festival der Lesungen. Unter dem Titel „Wer hören will, kann fühlen“ traten ich und von mir verpflichtete Schauspieler wie Rudolf Wessely, Karl Michael Vogler und Christa Posch in beiden Spielstätten des renommierten Teamtheaters auf. In drei Oktoberwochen elf verschiedene Projekte bei insgesamt 19 Vorstellungen. Im Mittelpunkt: die Kunst des Interpreten, um das Publikum zurück zum Ursprung des Theaters zu führen: zum Geschichtenerzählen. Einer meiner zahlreichen Gäste war Frank Przybilla, Geschäftsführer der Pasinger Fabrik GmbH.
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  Hier geht es zur alten Festival-Website mit allen beteiligten Künstlern, dem gesamten Programm, allen Terminen 2003
Pasinger Fabrik GmbH (2004 - 2007)
Leitung der Theaterabteilung der Pasinger Fabrik GmbH
Ab Sommer 2004 leitete ich drei Spielzeiten lang die Abteilungen Theater und Musiktheater der Pasinger Fabrik GmbH, einem Kultur- und Bürgerzentrum der Landeshauptstadt München.

Ich war verantwortlich sowohl für das künstlerische Konzept als auch für die Einhaltung meines Budgets. In meinem Verantwor-tungsbereich stand die Nutzung von insgesamt vier Veranstal-tungsräumen. Allein in 2006 gab es 285 Theater- und Opernauf-führungen, Konzerte und Kabarettabende, die von mir geplant, angesetzt und nachbereitet wurden.
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Leitung der Musiktheaterabteilung der Pasinger Fabrik GmbH
MÜNCHENS KLEINSTES OPERNHAUS

Aus dem Werbe-Spiegel Pasing vom 17.10.2007:
Zu seinen größten Erfolgen im Musiktheater gehörten „Don Pasquale“ (2005/06, Regie: Johannes Schmied) und „Die Hochzeit des Figaro“ (2006/07, in seiner eigenen Textfassung. Regie: Doris Heinrichsen) mit jeweils über 70 ausverkauften Vorstellungen; damit sind diese Produktionen auch die wirtschaftlich erfolgreichsten in der mittlerweile zehnjährigen Geschichte von Münchens Kleinstem Opernhaus. Im vergangenen Frühjahr übernahm er selbst die Regie von „Der Türke in Italien“ und überzeugte mit Rossinis vergessenem Werk (erneut in einer eigenen Textfassung) Presse und Publikum mit bisher über 30 ausverkauften Vorstellungen. Im kommenden Winter erleben Mozarts „Figaro“ und Rossinis „Türke" eine Wiederaufnahme. Dafür, dass innerhalb von drei Monaten in Pasing erstmals zwei Produktionen wiederaufgenommen werden, hatte sich Alexander Netschajew in den letzten Wochen seiner Leitung gegenüber der Geschäftsführung stark gemacht. Auch dafür, dass der „Figaro“ bei der „Klassikwerkstatt“ der KJW (Kinder- und Jugendkulturwerkstatt) im Dezember 2007 in einer gesonderten Fassung dem Publikum von morgen nahe gebracht wird.
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Stadttheater Landsberg (2008)
Intendant in der Lechstadt für ein Jahr
70 Jahre nach der sog. „Reichskristallnacht“ thematisierte ich als Schwerpunkt der Herbstspielzeit die NS-Vergangenheit der Stadt Landsberg. Eingebettet in einen sonst eher heiteren Spielplan z. B. mit der Shakespeare Company Berlin, dem Schwarzen Theater Prag, den „Sonny Boys“ vom Schauspiel Frankfurt, Yasmina Rezas „Kunst“ vom Theater Ansbach präsentierte ich neben einzelnen Gastspielen zum Thema „Drittes Reich“ folgende Dreierkonstellation:
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ca:st - Das Schauspieler-Magazin, Ausgabe 6/2008
Interview "Wehret den Anfängen..."


Bayern2Radio: Chr. Leibold am 07.11.2008 / kulturWelt
"Erste Eigenproduktion und letzter Vorhang in Landsberg"


Süddeutsche Zeitung: Petra Hallmayer am 10.11.2008 in Bayern Kultur "Dämonen der Vergangenheit"

(Foto: Saskia Pavek)