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Im Folgenden stelle ich mich sehr ausführlich vor... |
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Viel Spaß beim Lesen! |
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| Schul- und Berufsausbildung |
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Geboren am 09.03.1969 in Berlin, Grunewald |
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Aufgewachsen in Tutzing am Starnberger See |
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Eltern |
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Wladimir Netschajew (*1916 in St. Petersburg, † 1988 in Tutzing) Uta Netschajew, geb. Claudius (*1930 in Naumburg / Saale) |
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1975 bis 1979 |
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Volksschule Tutzing |
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1979 bis 1987 |
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Neusprachliches Gymnasium Tutzing |
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1991 |
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Paritätische Bühnenreifeprüfung |
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| Die ersten 12 Berufsjahre (1990 - 2002) |
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Theater & Film |
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Ich begann - noch während der Ausbildung - 1990 meine Karriere als Schauspieler. Wichtigste Stationen waren Verona (Theatro Laboratorio), Wien (Künstlerhaus), Würzburg (Stadt- theater) und München (Volkstheater, Ruth Drexel). Daneben spielte ich in zahlreichen TV-Produktionen mit (in Serien wie „Derrick“ und „Verkehrsgericht“, aber auch in Fernsehfilmen von Sigi Rothemund oder Norbert Kückelmann). |
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Erste Inszenierungen & Eigene Projekte |
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Ab 1998 wechselte ich immer mehr ins Regiefach und inszenierte für verschiedene Bühnen Theaterstücke und Opern. Von 1998 bis 2005 gab ich in Ergänzung meiner Schauspiel- und Regietätigkeiten auch Unterricht an der Neuen Münchner Schauspielschule, wo ich ja selber meine Ausbildung absolviert hatte. Gleichzeitig begann ich, das Management meiner eigenen Theaterprojekte mit der eigenen Agentur pro arte München in die Hand zu nehmen. |
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Die eigene Hörbuch-Edition |
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2002 gründete ich den Hörbuchverlag pro art tonlabor, um den verschiedenen CD-Aufnahmen meiner literarischen Projekte ein einheitliches Gesicht zu geben.
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| Zwischen Kunst und Management (2002 bis 2004) |
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Dießen am Ammersee |
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In Dießen am Ammersee, wo ich von 2002 bis 2004 zuhause war, prägte ich innerhalb kurzer Zeit durch ungewöhnliche Aktionen die dortige Kulturszene, z.B. mit einer 8-stündigen Lesung von Jerofejews "Reise nach Petuschki" in einem zum Abbruch freigegebenen Seminargebäude, welches letztlich dadurch erhalten blieb und heute als „Blaues Haus“ in der Marktgemeinde und im Landkreis bekannt ist.
2003 gründete ich zusammen mit anderen ansässigen Künstlern in Kooperation mit der Marktgemeinde das Atelierhaus "k7". |
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Gründung des Feldafinger Vereins "Jazz am See e.V." |
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Im Sommer 2003 gründete ich zusammen mit dem Feldafinger Bürgermeister den Verein „Jazz am See“ und fungierte zwei Jahre lang als Erster Vorsitzender. |
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Wer hören will, kann fühlen … (SCHAUSPIELER LESEN!) |
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2003 initiierte ich Münchens erstes Festival der Lesungen. Unter dem Titel „Wer hören will, kann fühlen“ traten ich und von mir verpflichtete Schauspieler wie Rudolf Wessely, Karl Michael Vogler und Christa Posch in beiden Spielstätten des renommierten Teamtheaters auf. In drei Oktoberwochen elf verschiedene Projekte bei insgesamt 19 Vorstellungen. Im Mittelpunkt: die Kunst des Interpreten, um das Publikum zurück zum Ursprung des Theaters zu führen: zum Geschichtenerzählen. Einer meiner zahlreichen Gäste war Frank Przybilla, Geschäftsführer der Pasinger Fabrik GmbH. |
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| Pasinger Fabrik GmbH (2004 - 2007) |
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Leitung der Theaterabteilung der Pasinger Fabrik GmbH |
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Ab Sommer 2004 leitete ich drei Spielzeiten lang die Abteilungen Theater und Musiktheater der Pasinger Fabrik GmbH, einem Kultur- und Bürgerzentrum der Landeshauptstadt München.
Ich war verantwortlich sowohl für das künstlerische Konzept als auch für die Einhaltung meines Budgets. In meinem Verantwor-tungsbereich stand die Nutzung von insgesamt vier Veranstal-tungsräumen. Allein in 2006 gab es 285 Theater- und Opernauf-führungen, Konzerte und Kabarettabende, die von mir geplant, angesetzt und nachbereitet wurden. |
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Leitung der Musiktheaterabteilung der Pasinger Fabrik GmbH |
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MÜNCHENS KLEINSTES OPERNHAUS
Aus dem Werbe-Spiegel Pasing vom 17.10.2007:
Zu seinen größten Erfolgen im Musiktheater gehörten „Don Pasquale“ (2005/06, Regie:
Johannes Schmied) und „Die Hochzeit des Figaro“ (2006/07, in seiner eigenen Textfassung. Regie: Doris Heinrichsen) mit jeweils über 70 ausverkauften Vorstellungen;
damit sind diese Produktionen auch die wirtschaftlich erfolgreichsten in der mittlerweile
zehnjährigen Geschichte von Münchens Kleinstem Opernhaus. Im vergangenen Frühjahr
übernahm er selbst die Regie von „Der Türke in Italien“ und überzeugte mit Rossinis
vergessenem Werk (erneut in einer eigenen Textfassung) Presse und Publikum mit bisher
über 30 ausverkauften Vorstellungen. Im kommenden Winter erleben Mozarts „Figaro“
und Rossinis „Türke" eine Wiederaufnahme. Dafür, dass innerhalb von drei Monaten in
Pasing erstmals zwei Produktionen wiederaufgenommen werden, hatte sich Alexander
Netschajew in den letzten Wochen seiner Leitung gegenüber der Geschäftsführung stark
gemacht. Auch dafür, dass der „Figaro“ bei der „Klassikwerkstatt“ der KJW (Kinder- und
Jugendkulturwerkstatt) im Dezember 2007 in einer gesonderten Fassung dem Publikum
von morgen nahe gebracht wird.
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| Stadttheater Landsberg (2008) |
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Intendant in der Lechstadt für ein Jahr |
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70 Jahre nach der sog. „Reichskristallnacht“ thematisierte ich als Schwerpunkt der Herbstspielzeit die NS-Vergangenheit der Stadt Landsberg. Eingebettet in einen sonst eher heiteren Spielplan z. B. mit der Shakespeare Company Berlin, dem Schwarzen Theater Prag, den „Sonny Boys“ vom Schauspiel Frankfurt, Yasmina Rezas „Kunst“ vom Theater Ansbach präsentierte ich neben einzelnen Gastspielen zum Thema „Drittes Reich“ folgende Dreierkonstellation:
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